Die Diamantbohrkrone mit integriertem Senkfräser erzeugt Ablauföffnung und konischen Ventilsitz im Waschbecken in einem einzigen Arbeitsgang. Die Bohrkrone erzeugt die 45 mm große Durchgangsöffnung für die Ablaufgarnitur, während der darüberliegende Fräskonus gleichzeitig die 65 mm breite Senkung herausarbeitet, in der das Ablaufventil aufliegt. Der sonst nötige zweite Arbeitsschritt mit einem separaten Senkwerkzeug entfällt – ebenso der Werkzeugwechsel am angebohrten Becken.
Beim zweistufigen Vorgehen muss der Senkfräser exakt auf die vorhandene Bohrung ausgerichtet werden. Jede Abweichung führt zu einem außermittigen oder unrunden Ventilsitz, auf dem die Dichtung der Ablaufgarnitur nicht gleichmäßig aufliegt. Am Waschbecken ist das keine Schönheitsfrage: Ein ungleichmäßiger Sitz ist die häufigste Ursache für Undichtigkeiten, die erst nach dem Einbau auffallen – dann, wenn das Becken bereits montiert und der Zugang eng ist. Da Bohrkrone und Fräskonus hier fest miteinander verbunden sind, entsteht die Senkung zwangsläufig zentrisch zur Öffnung.
Jeder zusätzliche Werkzeugansatz an einem Waschbecken ist ein Risiko. Das Material ist spröde, die Wandstärke gering, und ein Ausbruch an der Ablauföffnung bedeutet in der Regel Totalverlust des Beckens – bei Sonderanfertigungen oder Naturstein mit entsprechenden Folgekosten. Wer die Senkung in einem Zug mit der Bohrung erzeugt, setzt das Werkzeug nur einmal an und arbeitet mit gleichbleibender Führung durch. Das reduziert nicht nur die Bearbeitungszeit, sondern vor allem die Zahl der Momente, in denen etwas schiefgehen kann.
Das Werkzeug hat eine M14-Aufnahme und lässt sich damit direkt auf Winkelschleifer oder Steinbohrmaschinen mit M14-Gewinde aufnehmen. Ein Adapter ist nicht erforderlich. Für ein sauberes Ergebnis empfiehlt sich eine Bohrhilfe oder Führung beim Anschnitt, damit die Krone auf der glatten, meist gewölbten Beckenoberfläche nicht ansetzen.
Die Bohrkrone trennt die 45 mm große Öffnung, der Konus fräst gleichzeitig die 65 mm breite Senkung für das Ablaufventil. Ein zweiter Durchgang mit einem separaten Senkwerkzeug ist nicht erforderlich.
Vor dem Bohren sollte die vorgesehene Ablaufgarnitur dennoch gegen diese Maße geprüft werden, da Sonderausführungen abweichen können.
Ein Adapter ist nicht nötig. Beim Anschnitt auf der glatten Beckenoberfläche empfiehlt sich eine Bohrhilfe oder Führung, damit das Werkzeug nicht verläuft.
Da der Konus fest mit der Bohrkrone verbunden ist, entsteht die Senkung zentrisch zur Öffnung. Ein Versatz, wie er beim getrennten Ansetzen eines Senkfräsers auftreten kann, ist konstruktiv ausgeschlossen.