Sanitär Silikon in betongrau für präzise Fugen in Bad und Dusche
Für anspruchsvolle Abdichtungen im Bad- und Sanitärbereich bietet OTTOSEAL® S 100 in betongrau (C56) ein zuverlässiges, professionelles Sanitär Silikon mit hochwertiger Acetatbasis. Der neutral-wirkende Grauton passt ideal zu modernen Fliesendesigns in Steinoptik oder Betonoberflächen. Das einkomponentige Silikon ist schimmelhemmend, UV-beständig und für den Einsatz im Innen- und Außenbereich geeignet. Dank seiner standfesten, pastösen Konsistenz lässt sich der Dichtstoff präzise verarbeiten und sauber glätten – perfekt für Anschluss- und Bewegungsfugen rund um Dusche, Wanne und Waschbecken. OTTOSEAL® S 100 überzeugt durch dauerhafte Elastizität, hohe Temperaturbeständigkeit und gute Haftung ohne Primer auf vielen gängigen Untergründen.
Typische Anwendungsbereiche:
- Abdichtungen im Sanitärbereich (Dusche, Bad, WC)
- Anschlussfugen an Keramik, Glas, Acrylwannen oder Duschtrennwänden
- Bewegungsfugen in Wand- und Bodenbereichen
- Produkteigenschaften des Sanitär Silikons:
- Sanitär Silikon mit fungizider Ausstattung
- UV-, witterungs- und alterungsbeständig
- Temperaturbeständig und elastisch bis 25 % Bewegungsaufnahme
- hohe Temperaturbeständigkeit (-40 °C bis +180 °C)
- Hautbildung nach ca. 10 Minuten
- Primerfreie Haftung auf vielen Materialien
Verarbeitungshinweise des Sanitär Silikons:
Die Untergründe müssen sauber, trocken und tragfähig sein. Nach dem Auftragen wird die Fuge mit geeignetem Glättmittel und Werkzeug geformt. Für optimale Ergebnisse empfiehlt sich die Kombination mit abgestimmtem Zubehör.
Ist dieses Silikon für Nassbereiche wie Duschen geeignet?
Ja, das Sanitär Silikon ist speziell für dauerhaft feuchte Umgebungen entwickelt.
Dank seiner schimmelhemmenden Formulierung auf Acetatbasis ist OTTOSEAL® S 100 ideal für den Einsatz in dauerhaft feuchten Bereichen wie Duschen, Badewannenanschlüssen oder Waschbeckenrändern. Die fungizide Ausrüstung verhindert effektiv Schimmelbildung, selbst bei stehender Feuchtigkeit oder geringer Luftzirkulation. So bleibt das Fugenbild hygienisch und optisch ansprechend – auch bei täglicher Nutzung und hoher Luftfeuchtigkeit im Raum.
Wie elastisch bleibt das Silikon nach der Aushärtung?
Es bleibt dauerhaft flexibel mit bis zu 25 % Bewegungsaufnahme.
Auch nach vollständiger Aushärtung zeigt OTTOSEAL® S 100 eine hervorragende Elastizität, die Bewegungen im Untergrund zuverlässig aufnimmt – z. B. durch Temperaturwechsel, Materialausdehnung oder Gebäudebewegung. Dies ist gerade in Bädern wichtig, wo durch tägliche Nutzung ständig Spannungen im Material auftreten. Die Fuge bleibt intakt, reißt nicht ein und sichert langfristig eine dichte Verbindung.
Kann ich den Dichtstoff auch außen einsetzen?
Ja, das Sanitär Silikon ist UV- und witterungsbeständig.
Neben dem Einsatz im Sanitärbereich eignet sich dieses Silikon auch für Anwendungen im Außenbereich, etwa an Glasbausteinen, Fensteranschlüssen oder witterungsbeanspruchten Dehnfugen. Die Rezeptur ist beständig gegenüber UV-Strahlung, Regen und Temperaturschwankungen – selbst bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt das Material farbstabil und elastisch. Voraussetzung ist jedoch ein geeigneter Untergrund mit ausreichender Haftung.
Ist vor dem Verfugen eine Grundierung nötig?
Nur bei schwierigen Untergründen wie stark saugenden oder sehr glatten Materialien.
Auf klassischen Fliesen- oder Keramikflächen haftet OTTOSEAL® S 100 in der Regel ohne Primer. Bei schwierigen oder problematischen Untergründen – z. B. Beton, Naturstein oder Aluminium – kann eine Haftbrücke notwendig sein, um dauerhafte Verbindungssicherheit zu gewährleisten. Ein vorheriger Hafttest oder die Rücksprache mit dem Hersteller ist bei Unsicherheiten zu empfehlen.
Wie schnell ist das Silikon belastbar?
Die Hautbildung des Sanitär Silikons beginnt nach ca. 10 Minuten, die vollständige Durchhärtung dauert mehrere Tage.
Je nach Fugenquerschnitt und Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) härtet OTTOSEAL® S 100 etwa 2–3 mm pro Tag aus. Für eine voll belastbare, wasserfeste Abdichtung muss die Fuge vollständig durchgehärtet sein. Während dieser Zeit sollte kein Wasser eindringen oder mechanische Belastung auf die Fuge wirken, da dies die Haftung und Optik negativ beeinflussen kann.
Wie lagere ich das Sanitär Silikon richtig?
Lagern Sie das Sanitär Silikon kühl, trocken und frostfrei – ideal zwischen +5 °C und +25 °C.
Die Lagerung sollte stets in der Originalverpackung und an einem vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Ort erfolgen. Unter optimalen Bedingungen beträgt die Haltbarkeit bis zu 24 Monate. Hitze, Feuchtigkeit und Frost können die Verarbeitbarkeit beeinträchtigen, daher sollte die Lagerumgebung möglichst konstant temperiert und trocken gehalten werden.
Kann ich beschädigte Fugen abschnittsweise erneuern?
Ja, partielle Reparaturen sind mit dem Sanitär Silikon auch möglich.
Ein beschädigter oder undichter Fugenabschnitt kann gezielt entfernt und durch neues Sanitär Silikon ersetzt werden. Wichtig ist, dass die angrenzenden Silikonbereiche gründlich gereinigt und fettfrei sind, damit das neue Material sauber haftet. Bei Altbestand kann ein geeigneter Primer die Haftung im Übergangsbereich verbessern. So lassen sich kleinere Schäden unkompliziert und ohne Komplettaustausch beheben.
Wie gelingt die Glättung des Silikons am besten?
Mit silikonverträglichem Glättmittel und passendem Fugenglätter.
Nach dem Einbringen in die Fuge sollte das Silikon innerhalb der Hautbildezeit mit einem geeigneten Glättwerkzeug und einem nicht aggressiven Glättmittel geformt werden. Dadurch wird eine glatte, geschlossene Oberfläche erzielt, die nicht nur optisch überzeugt, sondern auch das Eindringen von Schmutz und Wasser verhindert. Wichtig: Keine Spülmittel verwenden, da diese die Aushärtung und Haftung negativ beeinflussen können.
Ist das Produkt chemisch beständig?
Im ausgehärteten Zustand ja – das Sanitär Silikon ist resistent gegenüber vielen Haushaltsreinigern.
Nach vollständiger Aushärtung zeigt OTTOSEAL® S 100 eine gute Beständigkeit gegenüber gängigen Reinigungsmitteln, Seifenlauge und leicht säurehaltigen Substanzen. Der Einsatz von stark alkalischen oder lösemittelhaltigen Reinigern sollte jedoch vermieden oder vorab an einer unauffälligen Stelle getestet werden, um etwaige Verfärbungen oder Materialangriffe auszuschließen.
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