Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 ist die erste Wahl, wenn dunkle Fliesen auf sichtbare Armaturen und Leitungen treffen. Als acetatvernetzender Dichtstoff sorgt er für Dehnungs- und Anschlussfugen im Küchen-, Wohn- und Sanitärbereich, die dauerhaft elastisch bleiben und optisch überzeugen. Freigegeben für innen und außen, überzeugt Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 mit ausgezeichneter, dauerhafter Haftung auf unporösen silikatischen Werkstoffen wie Glas, glasierter Keramik, Fliesen, Glaskeramik, Emaille und Porzellan.
Nichts verrät eine hastig verlegte Fliesenfläche schneller als eine schlecht sitzende Fuge im falschen Grauton. Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 schließt genau diese Lücke: satt pigmentiert, gleichmäßig deckend und ohne den milchigen Grauschleier, den günstigere Dichtstoffe nach dem Aushärten oft zeigen. Für Sie als Fliesenleger bedeutet das ein Ergebnis, das auch bei kritischer Abnahme überzeugt – und für Ihren Kunden eine Fuge, die zur dunklen Fliese passt statt sie zu stören.
Als dunkelster Grauton der Serie ist Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 genau dort im Einsatz, wo es auf einen kraftvollen, gleichmäßigen Farbabschluss ankommt: an dunklen Fliesenflächen, in modernen Bad- und Küchenkonzepten sowie überall dort, wo eine dezente, dunkle Fuge gefragt ist. Gerade bei großformatigen Feinsteinzeugfliesen im XXL-Format oder bei durchgehenden Waschtischanlagen macht der satte anthrazitfarbene Fugenverlauf den Unterschied zwischen einer sichtbaren Fuge und einer, die sich unauffällig ins Gesamtbild einfügt. Die Kartusche mit 310 ml Inhalt ist sofort einsatzbereit und für den professionellen Gebrauch ausgelegt – kein Umfüllen, kein Anmischen, direkt aus der Kartuschenpresse verarbeitbar.
Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 setzt während der Aushärtung Essigsäure frei – das ist das Reaktionsprinzip des acetatvernetzenden Systems und kein Mangel. Für den professionellen Einsatz bedeutet das: Von einer Verwendung auf oder in der Nähe säure- und korrosionsempfindlicher Werkstoffe wie Eisen, Kupfer, Messing, Zink, Blei, Beton sowie kalk- oder zementhaltigen Baustoffen wird abgeraten. Bei Buntmetallen wie Kupfer oder Messing können Verfärbungen auftreten – ein wichtiger Hinweis bei sichtbaren Armaturen, Rosetten und Ablaufgarnituren in Fugennähe.
Auf teer- und bitumenbeschichteten Untergründen sowie auf Elastomeren wie EPDM, APTK oder Neopren zeigt Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 ebenfalls Verfärbungen und erreicht keine ausreichende Haftung – gleiches gilt für Polyolefine (PE, PP), Silikon, PTFE und Butylkautschuk. Auf Metall allgemein ist laut Herstellerangabe keine pauschale Vorhersage möglich; hier empfiehlt sich vorab ein Haftungs- und Verträglichkeitstest.
| Farbton | anthrazit 23 (AKEMI Art.-Nr. 40023) |
| Gebinde | 1K-Kartusche, 310 ml |
| System | acetatvernetzend |
| Zulässige Gesamtverformung | 20 % |
| Verarbeitungstemperatur | +5 °C bis +35 °C |
| Temperaturbeständigkeit | -50 °C bis +180 °C |
| Hautbildungszeit (23 °C, 50 % RLF) | ca. 15 Minuten |
| Aushärtung (23 °C, 50 % RLF) | ca. 2 mm pro 24 Std. |
| Shore-A-Härte / Modul | ~22 / 0,44 N/mm² |
| Lagerung | +5 °C bis +25 °C, ungeöffnet mind. 24 Monate |
Vollständige Kennwerte, Prüfnormen und Verarbeitungshinweise finden Sie im Technischen Merkblatt des Herstellers.
Wie weit eine Kartusche Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 reicht, hängt von der Fugengeometrie ab – von 12 laufenden Metern bei einer schlanken 5 x 5 mm Fuge bis zu 1 laufenden Meter bei einer kräftigen 20 x 15 mm Fuge:
| Fugenbreite x Fugentiefe | lfm. je Kartusche |
|---|---|
| 5 x 5 mm | 12 |
| 10 x 10 mm | 3 |
| 15 x 10 mm | 2 |
| 20 x 15 mm | 1 |
So kalkulieren Sie den Materialbedarf für Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 schon vor dem ersten Schnitt der Kartusche realistisch – und vermeiden die zweite Fahrt zum Großhandel mitten im Auftrag.
Kontaktflächen trocken, sauber, fett- und staubfrei vorbereiten; Reinigung mit AKEMI® Reiniger A (Fliesen, Keramik, Glas, Klinker, Emaille) bzw. Reiniger I (Kunststoffe, lackierte Flächen). Fugengröße min. 5 x 3 mm. Zur Vermeidung der 3-Flankenhaftung Fugenschnüre einlegen: PE geschlossenzellig im Feuchtraum und außen, sonst PUR offenzellig. Fugenränder abkleben, bei +5 °C bis +35 °C und trockenen Flanken verarbeiten. Innerhalb von 10–15 Minuten mit Glättgummi und Glättmittel glätten, überschüssiges Glättmittel entfernen und Abklebeband noch vor der Hautbildung in Richtung Fuge abziehen. Arbeitsgeräte mit AKEMI® Reiniger A reinigen. Die ausführliche Gebrauchsanweisung finden Sie im Technischen Merkblatt des Herstellers.
Weil das Produkt acetatvernetzend ist und beim Aushärten Essigsäure freisetzt. Das ist das Reaktionsprinzip, kein Mangel. Nach der Aushärtung ist Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 geruchlos und physiologisch unbedenklich – während der Aushärtung ist die Essigsäure jedoch der Grund für sämtliche Werkstoffeinschränkungen.
Nein. Bei Kontakt mit Buntmetallen wie Kupfer oder Messing können Verfärbungen auftreten. Von einer Verwendung auf oder in der Nähe säure- oder korrosionsempfindlicher Werkstoffe wie Eisen, Kupfer, Messing, Zink und Blei wird abgeraten – das betrifft auch die unmittelbare Umgebung der Fuge, da die Essigsäure während der Aushärtung in der Umgebungsluft wirkt.
Für Metall allgemein ist laut Merkblatt keine pauschale Vorhersage möglich. Vor der Verwendung auf Edelstahl und anderen nicht ausdrücklich genannten Untergründen sollten Haftung und Verträglichkeit vorab geprüft werden. Die ausdrückliche Abraten-Liste nennt Edelstahl nicht.
Nein. Bei Elastomeren wie EPDM, APTK oder Neopren treten Verfärbungen auf, und auf diesen Werkstoffen wird keine ausreichende Haftung erreicht – ebenso wenig wie auf Polyolefinen, Silikon, PTFE, Butylkautschuk sowie teer-, bitumen- oder wachshaltigen Werkstoffen.
Nein. Für poröse, saugfähige Untergründe wie Natur- und Kunststein ist Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 nicht geeignet – es besteht Gefahr der Randzonenverfärbung. Für Naturstein bietet AKEMI eigene, neutralvernetzende Produkte an.