Bei Wohnungsbau und Sanierung fragt niemand nach der Emissionskennzeichnung. Bei Objekten mit Vorgaben zur Innenraumluft — Kita, Schule, Pflegeeinrichtung, zertifizierte Gebäude — ist sie das Erste, wonach gefragt wird. Und dann entscheidet ein Kürzel auf der Kartusche darüber, ob das Produkt überhaupt eingebaut werden darf.
Nebel 82 ist bei AKEMI einer der weichen Grautöne der Serie. Die Emissionskennzeichnung gilt für das gesamte Sanitärsilicon.
AKEMI® Sanitärsilicon ist ein spezieller Dichtstoff für Dehnungs- und Anschlussfugen im Küchen-, Wohn- und Sanitärbereich bei keramischen Fliesen. Freigegeben für innen und außen. Ausgezeichnete und dauerhafte Haftung auf unporösen silikatischen Werkstoffen: Glas, glasierte Keramik, Fliesen, Glaskeramik, Emaille, Porzellan.
GEV EMICODE® EC1PLUS — sehr emissionsarm. EMICODE ist das Klassifizierungssystem der GEV (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe). EC1PLUS ist die schärfste Stufe innerhalb dieses Systems; AKEMI führt das Sanitärsilicon in dieser Einstufung.
Emissionsklasse A+. Das ist die französische VOC-Kennzeichnung, die auf Bauprodukten in Frankreich verpflichtend ist. A+ steht dort für die niedrigste Emissionsstufe. Der Hersteller führt beide Kennzeichnungen — EMICODE und VOC Frankreich — nebeneinander im Merkblatt.
REACH. Das Produkt ist konform zu Verordnung (EG) Nr. 1907/2006.
Was das für die fertige Fuge bedeutet. Nach der Aushärtung ist der Dichtstoff geruchlos und physiologisch unbedenklich, der ausgehärtete Dichtstoff ist nicht gesundheitsschädlich. Für die Verarbeitung gilt trotzdem: Zum Schutz der Hände AKEMI® Der flüssige Handschuh anwenden — und das Sicherheitsdatenblatt beachten. Während der Aushärtung wird Essigsäure frei.
Was das Merkblatt nicht sagt. Ob und wie diese Einstufungen in einer konkreten Gebäudezertifizierung angerechnet werden, ist im Technischen Merkblatt nicht geregelt. Für Nachweise gegenüber Bauherren oder Zertifizierern greifen Sie auf die Herstellerdokumentation zurück; unser E-Commerce-Team unterstützt Sie bei der Beschaffung.
| Farbton | nebel 82 (AKEMI Art.-Nr. 40082) |
| Gebinde | 1K-Kartusche, 310 ml |
| System | acetatvernetzend |
| Zulässige Gesamtverformung | 20 % |
| Verarbeitungstemperatur | +5 °C bis +35 °C |
| Temperaturbeständigkeit | -50 °C bis +180 °C |
| Hautbildungszeit (23 °C, 50 % RLF) | ca. 15 Minuten |
| Aushärtung (23 °C, 50 % RLF) | ca. 2 mm pro 24 Std. |
| Shore A Härte / Modul | ~22 / 0,44 N/mm² |
| Lagerung | +5 °C bis +25 °C, ungeöffnet mind. 24 Monate |
Vollständige Kennwerte, Prüfnormen und Verarbeitungshinweise: siehe Technisches Merkblatt des Herstellers.
| Fugenbreite x Fugentiefe | lfm. je Kartusche |
|---|---|
| 5 x 5 mm | 12 |
| 10 x 10 mm | 3 |
| 15 x 10 mm | 2 |
| 20 x 15 mm | 1 |
Ausführliche Gebrauchsanweisung im Technischen Merkblatt des Herstellers.
Nur für den professionellen Gebrauch. Nicht geeignet für poröse, saugfähige Untergründe wie Natur- und Kunststein — Gefahr der Randzonenverfärbung. Für Naturstein führt AKEMI eigene, neutralvernetzende Produkte.
EN 15651-3 (XS1) · EN 15651-4 (PW20LM Ext.-Int.) · GEV EMICODE® EC1PLUS · VOC Frankreich Emissionsklasse A+ · REACH-konform (EG Nr. 1907/2006) · IVD-Merkblätter 3-1 und 14.
Sanitär Silikon Akemi transparent 01 (Art.-Nr. 16255) · Sanitär Silikon Akemi weiß 02 (Art.-Nr. 16256) · Sanitär Silikon Akemi silbergrau 05 (Art.-Nr. 16259) · Sanitär Silikon Akemi blassgrau 11 (Art.-Nr. 16264) · Sanitär Silikon Akemi hellgrau 12 (Art.-Nr. 16265) · Sanitär Silikon Akemi flanellgrau 15 (Art.-Nr. 16268) · Sanitär Silikon Akemi steingrau 17 (Art.-Nr. 16270) · Sanitär Silikon Akemi sanitärgrau 18 (Art.-Nr. 16271) · Sanitär Silikon Akemi grau 22 (Art.-Nr. 16275) · Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 (Art.-Nr. 16276) · Sanitär Silikon Akemi wolkengrau 74 (Art.-Nr. 16300)
Der Hersteller führt AKEMI® Sanitärsilicon als sehr emissionsarm nach GEV EMICODE® EC1PLUS. EMICODE ist das System der Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe; EC1PLUS bezeichnet darin die strengste Stufe. Die Einstufung gilt für alle Farbtöne der Serie.
Das Technische Merkblatt führt sie unter „VOC Frankreich: Emissionsklasse A+" neben der EMICODE-Einstufung. Beide Kennzeichnungen beziehen sich auf flüchtige organische Verbindungen, stammen aber aus unterschiedlichen Systemen und werden deshalb getrennt ausgewiesen.
Der Essiggeruch während der Verarbeitung entsteht durch die Essigsäure, die das acetatvernetzende Produkt beim Aushärten freisetzt. Nach dem Durchhärten ist der Dichtstoff geruchlos, physiologisch unbedenklich und laut Hersteller nicht gesundheitsschädlich.
Zusätzlich gilt: Beachten Sie bitte das Sicherheitsdatenblatt. Die günstige Emissionseinstufung des ausgehärteten Produkts ändert nichts an den Schutzmaßnahmen während der Verarbeitung — dort wird Essigsäure frei.