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Sanitär Silikon Akemi transparent 01, 310 ml Kartusche, Art.-Nr. 16255

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Akemi Sanitär Silikon transparent 01 in der 310-ml-Kartusche, Art.-Nr. 16255
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Artikelnummer: 16255
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Sanitär Silikon Akemi transparent 01 für Glas, Mosaik und mehrfarbige Fliesenspiegel

Bei jedem eingefärbten Silikon steht am Anfang dieselbe Frage: Welcher Farbton passt zur Fuge, zur Fliese, zur Sanitärkeramik? Bei transparent 01 stellt sich diese Frage nicht. Der farblose Farbton ist die Wahl überall dort, wo ein Farbtonabgleich unmöglich oder unerwünscht ist — an Glasduschwänden und Duschkabinen, an Glasbausteinen, an mehrfarbigen oder gemusterten Fliesenspiegeln, bei Mosaik.

Einsatzgebiet

AKEMI® Sanitärsilicon ist ein spezieller Dichtstoff für Dehnungs- und Anschlussfugen im Küchen-, Wohn- und Sanitärbereich bei keramischen Fliesen. Freigegeben für innen und außen. Ausgezeichnete und dauerhafte Haftung auf unporösen silikatischen Werkstoffen: Glas, glasierte Keramik, Fliesen, Glaskeramik, Emaille, Porzellan.

Glas, Glaskeramik, Mosaik: wo transparent 01 seine Stärke hat

Ausgezeichnete und dauerhafte Haftung erreicht AKEMI® Sanitärsilicon auf unporösen silikatischen Werkstoffen — der Hersteller nennt Glas, glasierte Keramik, Fliesen, Glaskeramik, Emaille und Porzellan. Genau das ist das Umfeld, in dem der farblose Farbton eingesetzt wird: Duschkabine, Glasabtrennung, Glasbaustein.

Zwei Punkte aus der Praxis. Erstens: Wie stark eine Fuge sichtbar bleibt, hängt von Fugenbreite, Fugentiefe und dem Untergrund dahinter ab. Bei dunklem oder stark strukturiertem Untergrund lohnt der Vorversuch besonders — der Hersteller verpflichtet den Verwender ohnehin, das Produkt an unauffälliger Stelle auszuprobieren oder ein Muster anzufertigen.

Zweitens: Bei Mosaik und kleinformatigen Fliesen wird die Mindestfugengröße von 5 x 3 mm (Breite x Tiefe) schnell zum Thema. Schmaler darf die Anschlussfuge nicht ausgeführt werden — auch nicht, wenn das Fugenbild danach verlangt.

Technische Daten

Farbton transparent 01 (AKEMI Art.-Nr. 40001)
Gebinde 1K-Kartusche, 310 ml
System acetatvernetzend
Zulässige Gesamtverformung 20 %
Verarbeitungstemperatur +5 °C bis +35 °C
Temperaturbeständigkeit -50 °C bis +180 °C
Hautbildungszeit (23 °C, 50 % RLF) ca. 15 Minuten
Aushärtung (23 °C, 50 % RLF) ca. 2 mm pro 24 Std.
Shore A Härte / Modul ~22 / 0,44 N/mm²
Lagerung +5 °C bis +25 °C, ungeöffnet mind. 24 Monate

Vollständige Kennwerte, Prüfnormen und Verarbeitungshinweise: siehe Technisches Merkblatt des Herstellers.

Ergiebigkeit pro Kartusche

Fugenbreite x Fugentiefe lfm. je Kartusche
5 x 5 mm 12
10 x 10 mm 3
15 x 10 mm 2
20 x 15 mm 1

Verarbeitung in Kürze

  1. Kontaktflächen trocken, sauber, fett- und staubfrei; Reinigung mit AKEMI® Reiniger A (Fliesen, Keramik, Glas, Klinker, Emaille) bzw. Reiniger I (Kunststoffe, lackierte Flächen).
  2. Fugengröße min. 5 x 3 mm. Zur Vermeidung der 3-Flankenhaftung Fugenschnüre einlegen: PE geschlossenzellig im Feuchtraum und außen, sonst PUR offenzellig. Fugenränder abkleben.
  3. Verarbeitung bei +5 °C bis +35 °C, Flanken trocken. Auftragen und innerhalb von 10–15 Minuten mit Glättgummi und Glättmittel glätten; überschüssiges Glättmittel entfernen.
  4. Abklebeband noch vor der Hautbildung in Richtung Fuge abziehen. Arbeitsgeräte mit AKEMI® Reiniger A reinigen.

Ausführliche Gebrauchsanweisung im Technischen Merkblatt des Herstellers.

Wichtige Einschränkungen

Nur für den professionellen Gebrauch. Nicht geeignet für poröse, saugfähige Untergründe wie Natur- und Kunststein — Gefahr der Randzonenverfärbung. Für Naturstein führt AKEMI eigene, neutralvernetzende Produkte.

  • Setzt beim Aushärten Essigsäure frei — nicht auf oder nahe säure- bzw. korrosionsempfindlichen Werkstoffen (Eisen, Kupfer, Messing, Zink, Blei, Beton, kalk- oder zementhaltige Baustoffe).
  • Keine ausreichende Haftung auf Silikon, PE, PP, PTFE, Butylkautschuk, Neopren, EPDM sowie weichmacherhaltigen Kunststoffen.
  • Verfärbungen bei teer- und bitumenbeschichteten Untergründen sowie Elastomeren (EPDM, APTK, Neopren).
  • Auf Holz, Metall, Lacken, Kunststoffen und Sanitäracrylat ist keine pauschale Vorhersage möglich — Haftung und Verträglichkeit vorab prüfen.
  • Nicht zur Herstellung von Aquarien. Sicherheitsdatenblatt beachten.

Konformität

EN 15651-3 (XS1) · EN 15651-4 (PW20LM Ext.-Int.) · GEV EMICODE® EC1PLUS · VOC Frankreich Emissionsklasse A+ · REACH-konform (EG Nr. 1907/2006) · IVD-Merkblätter 3-1 und 14.

Weitere Farbtöne aus dieser Serie

Sanitär Silikon Akemi weiß 02 (Art.-Nr. 16256) · Sanitär Silikon Akemi silbergrau 05 (Art.-Nr. 16259) · Sanitär Silikon Akemi blassgrau 11 (Art.-Nr. 16264) · Sanitär Silikon Akemi hellgrau 12 (Art.-Nr. 16265) · Sanitär Silikon Akemi flanellgrau 15 (Art.-Nr. 16268) · Sanitär Silikon Akemi steingrau 17 (Art.-Nr. 16270) · Sanitär Silikon Akemi sanitärgrau 18 (Art.-Nr. 16271) · Sanitär Silikon Akemi grau 22 (Art.-Nr. 16275) · Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 (Art.-Nr. 16276) · Sanitär Silikon Akemi wolkengrau 74 (Art.-Nr. 16300) · Sanitär Silikon Akemi nebel 82 (Art.-Nr. 16304)

Eignet sich transparent 01 für die Glasduschwand?

Ja, Glas gehört zu den Untergründen mit ausgezeichneter und dauerhafter Haftung.

Der Hersteller nennt ausdrücklich Glas, glasierte Keramik, Fliesen, Glaskeramik, Emaille und Porzellan. Für Anschlussfugen an Duschkabinen, Glasabtrennungen und Glasbausteinen ist transparent 01 damit die naheliegende Wahl.

Wie sichtbar bleibt eine Fuge mit transparent 01?

AKEMI führt den Farbton als transparent 01 — farblos, ohne Pigmentierung.

Wie stark die Fuge auffällt, hängt von Fugenbreite, Fugentiefe und Untergrund ab. Der Hersteller empfiehlt grundsätzlich, das Produkt an unauffälliger Stelle auszuprobieren oder ein Muster anzufertigen — bei transparent 01 besonders dann, wenn hinter der Fuge ein dunkler oder stark strukturierter Untergrund liegt.

Warum darf ich transparent 01 nicht auf Naturstein einsetzen?

Weil bei porösen, saugfähigen Untergründen die Gefahr der Randzonenverfärbung besteht.

Natur- und Kunststein sind ausdrücklich ausgeschlossen. Zusätzlich setzt das Silikon beim Aushärten Essigsäure frei, weshalb von einer Verwendung auf oder nahe säureempfindlichen Werkstoffen abgeraten wird. Ein anhaltender Kontakt mit Werkstoffen, die wanderungsfähige Komponenten aufnehmen können — Naturstein gehört dazu — ist grundsätzlich zu vermeiden. AKEMI bietet dafür eigene, neutralvernetzende Silikone an.

Wie lange dauert es, bis die Fuge durchgehärtet ist?

Die Hautbildung setzt bei 23 °C und 50 % RLF nach etwa 15 Minuten ein.

Die vollständige Aushärtung schreitet mit rund 2 mm pro 24 Stunden voran. Praktisch heißt das: Geglättet wird innerhalb von 10 bis 15 Minuten, das Abklebeband muss vor der Hautbildung abgezogen werden. Eine 10 mm tiefe Fuge braucht mehrere Tage bis zur Durchhärtung.

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