Weiß ist im Bad kein Farbton, sondern eine Gattung. Wanne, Waschtisch, WC und Duschtasse sind weiß, die Fliese daneben ist es oft auch — und genau an dieser Kante läuft die Anschlussfuge. Weiß 02 ist bei AKEMI der Standardweiß dieser Serie und deckt den mit Abstand häufigsten Fall auf der Sanitärbaustelle ab.
Wichtig für die Bestellung: AKEMI führt in derselben Serie mehrere Weißtöne — fugenweiß 03, altweiß 04, grauweiß 10 und sanitärweiß 75. Wer beim Nachbestellen nur „weiß" angibt, riskiert den falschen Farbton in der Kiste. Deshalb steht die Farbnummer 02 hier überall mit dabei.
AKEMI® Sanitärsilicon ist ein spezieller Dichtstoff für Dehnungs- und Anschlussfugen im Küchen-, Wohn- und Sanitärbereich bei keramischen Fliesen. Freigegeben für innen und außen. Ausgezeichnete und dauerhafte Haftung auf unporösen silikatischen Werkstoffen: Glas, glasierte Keramik, Fliesen, Glaskeramik, Emaille, Porzellan.
Für den Fliesenleger ist das der entscheidende Punkt bei jeder Anschlussfuge im Bad: Eine spritzbare Dichtstofffuge ist keine dauerhafte Konstruktion, sondern ein Bauteil mit begrenzter Nutzungsdauer, das regelmäßig geprüft und bei Bedarf erneuert wird. Sie ersetzt keine Verbundabdichtung hinter der Fliese, sondern schließt die Bewegungsfuge an der Oberfläche.
AKEMI führt das Sanitärsilicon in Konformität mit dem IVD-Merkblatt 3-1 — „Konstruktive Ausführung und Abdichtung von Fugen im Sanitärbereich und in Feuchträumen, Teil 1: Abdichtung mit spritzbaren Dichtstoffen". Wer die Fuge nach diesem Merkblatt ausführt, hat die konstruktiven Vorgaben im Griff: ausreichender Fugenquerschnitt, Vermeidung der 3-Flankenhaftung, trockene Flanken, saubere Untergrundvorbereitung.
Praktisch heißt das an der Wanne: Fugengröße mindestens 5 x 3 mm, Hinterfüllschnur einlegen, Kontaktflächen fett- und staubfrei, Verarbeitung zwischen +5 °C und +35 °C. Die zulässige Gesamtverformung liegt bei 20 % — die Fuge muss also so dimensioniert sein, dass die zu erwartende Bewegung innerhalb dieser 20 % bleibt.
| Farbton | weiß 02 (AKEMI Art.-Nr. 40002) |
| Gebinde | 1K-Kartusche, 310 ml |
| System | acetatvernetzend |
| Zulässige Gesamtverformung | 20 % |
| Verarbeitungstemperatur | +5 °C bis +35 °C |
| Temperaturbeständigkeit | -50 °C bis +180 °C |
| Hautbildungszeit (23 °C, 50 % RLF) | ca. 15 Minuten |
| Aushärtung (23 °C, 50 % RLF) | ca. 2 mm pro 24 Std. |
| Shore A Härte / Modul | ~22 / 0,44 N/mm² |
| Lagerung | +5 °C bis +25 °C, ungeöffnet mind. 24 Monate |
Vollständige Kennwerte, Prüfnormen und Verarbeitungshinweise: siehe Technisches Merkblatt des Herstellers.
| Fugenbreite x Fugentiefe | lfm. je Kartusche |
|---|---|
| 5 x 5 mm | 12 |
| 10 x 10 mm | 3 |
| 15 x 10 mm | 2 |
| 20 x 15 mm | 1 |
Ausführliche Gebrauchsanweisung im Technischen Merkblatt des Herstellers.
Nur für den professionellen Gebrauch. Nicht geeignet für poröse, saugfähige Untergründe wie Natur- und Kunststein — Gefahr der Randzonenverfärbung. Für Naturstein führt AKEMI eigene, neutralvernetzende Produkte.
EN 15651-3 (XS1) · EN 15651-4 (PW20LM Ext.-Int.) · GEV EMICODE® EC1PLUS · VOC Frankreich Emissionsklasse A+ · REACH-konform (EG Nr. 1907/2006) · IVD-Merkblätter 3-1 und 14.
Sanitär Silikon Akemi transparent 01 (Art.-Nr. 16255) · Sanitär Silikon Akemi silbergrau 05 (Art.-Nr. 16259) · Sanitär Silikon Akemi blassgrau 11 (Art.-Nr. 16264) · Sanitär Silikon Akemi hellgrau 12 (Art.-Nr. 16265) · Sanitär Silikon Akemi flanellgrau 15 (Art.-Nr. 16268) · Sanitär Silikon Akemi steingrau 17 (Art.-Nr. 16270) · Sanitär Silikon Akemi sanitärgrau 18 (Art.-Nr. 16271) · Sanitär Silikon Akemi grau 22 (Art.-Nr. 16275) · Sanitär Silikon Akemi anthrazit 23 (Art.-Nr. 16276) · Sanitär Silikon Akemi wolkengrau 74 (Art.-Nr. 16300) · Sanitär Silikon Akemi nebel 82 (Art.-Nr. 16304)
AKEMI führt das Sanitärsilicon in rund 50 Farbtönen, darunter mehrere Weißvarianten: weiß 02, fugenweiß 03, altweiß 04, grauweiß 10 und sanitärweiß 75. Dieser Artikel ist ausschließlich weiß 02 (Herstellernummer 40002). Welcher Weißton zu Ihrer Keramik und Ihrem Fugenmörtel passt, lässt sich nur am Objekt entscheiden — der Hersteller empfiehlt grundsätzlich einen Vorversuch an unauffälliger Stelle oder eine Musterfuge.
Der Hersteller nennt Silikon ausdrücklich unter den Untergründen mit generell haftungsabweisenden Eigenschaften, zusammen mit Polyolefinen wie PE und PP, PTFE, Butylkautschuk, Neopren und EPDM. Die alte Fuge muss deshalb vollständig entfernt werden: Ausgehärteter Dichtstoff lässt sich nur mechanisch entfernen, nicht ausgehärteter je nach Untergrund mit AKEMI® Reiniger A oder I. Erst danach sind die Flanken wieder aufnahmefähig.
Der Hersteller nennt Glas, glasierte Keramik, Fliesen, Glaskeramik, Emaille und Porzellan. Auf Untergründen wie Holz, Metall, Lacken, Lasuren, Kunststoffen, Melamin- oder Epoxidharz, Pulverbeschichtungen und Sanitäracrylat ist keine pauschale Vorhersage möglich — hier ist vor der Verwendung eine Prüfung der Haftung und Verträglichkeit durchzuführen. Das betrifft in der Praxis vor allem Acryl-Badewannen und Duschtassen.
Die Lagertemperatur soll zwischen +5 °C und +25 °C liegen, das Gebinde ungeöffnet und original verschlossen bleiben. Für einen Betrieb mit wechselnden Baustellen bedeutet das: Der Farbton lässt sich problemlos auf Vorrat halten, ein unbeheizter Transporter im Winter oder ein Lager unter dem Dach im Sommer sind für die Lagerung aber ungeeignet.